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Montag, 24. April 2017

Warum die Geschlechtskrankheit so oft unerkannt bleibt

Warum die Geschlechtskrankheit so oft unerkannt bleibt
- Eine komische Stelle am Mund, ein bisschen Ausschlag - das war's oft schon. Wer solche Symptome hat, kommt eher nicht auf die Idee, Syphilis zu haben. Die Infektionskrankheit ist nahezu aus dem Bewusstsein vieler Deutscher verschwunden, wie eine Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt: Auf die Frage, welche sexuell übertragbaren Krankheiten sie außer HIV kennen, nannten zufällig ausgewählte Erwachsene zwar Syphilis am zweithäufigsten - insgesamt kamen aber nur von 47 Prozent der Befragten auf die Erkrankung.
Seit 2010 stecken sich wieder mehr Menschen in Deutschland mit dem Bakterium Treponema pallidum, dem Erreger der Syphilis, an. Im Jahr 2015 waren laut dem Robert Koch-Institut (RKI) 6834 Menschen betroffen - knapp 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Bemerkt der Erkrankte die Ansteckung nicht, kann Syphilis, auch Lues genannt, lebensbedrohlich werden. Wird sie rechtzeitig erkannt, genügt oft schon eine Penicillin-Injektion, um sie wieder loszuwerden.